Krisenbewältigung

Psychotherapeutische Hilfe für Menschen in und nach der Corona-Krise

Krise durch Corona

Corona ist nicht nur für die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung, sondern auch für jeden einzelnen. Diese Krise kann die Lebensperspektive verändern und die Psyche sehr belasten. Vor allem der psychische Aspekt spielt eine große Rolle. Einige Beispiele:

  • Angst vor der Ungewissheit wie es weiter geht (privat, wie beruflich)
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust
  • Angst zu erkranken
  • Panik und Verzweiflung
  • Einsamkeit und Isolation
  • Herausforderung in der Familie, in Beziehungen durch die Krise
  • Verstärkung bestehender psychischer Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen etc.
  • Sinnfragen

Wenn das soziale Leben stark eingeschränkt wird

Psychotherapeutische Beratung Heike WittrowskiGemeinschaft und Beziehung gehören zu den Grundbedürfnissen eines Menschen. In der sozialen Isolation kommt es zu deutlich weniger direkten persönlichen Kontakten als im normalen Alltag jenseits dieser Krise. Die sozialen Kontakte, wie wir sie im normalen Alltag pflegen, tragen dazu bei, dass wir uns zugehörig, verbunden und sicher fühlen.

Wenn dies in der gewohnten Weise wegbricht, kann diese Situation für Betroffene zu einer harten Bewährungsprobe werden, die im schlimmsten Fall sogar zu einer emotionalen Bedrohung wird. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass soziale Isolation auf Dauer krank machen kann. Die Psyche wird in starke Mitleidenschaft gezogen und ab einem gewissen Punkt können sich auch körperliche Symptome zeigen.

Der über einen längeren Zeitraum fehlende Körperkontakt in Form von Umarmungen, aufmunternden Gesten stellt für das Wohlbefinden eine Belastung dar.

Auch die vielleicht bei einigen Betroffenen bereits vorhandene Einsamkeit, die in normalen Zeiten mit geregelten Strukturen nicht so bedrohlich wirkt, kann sich durch die soziale Einsamkeit massiv verstärken und die psychische Verfassung sehr strapazieren. Es fehlt die tägliche Routine, es ist viel Zeit zum Grübeln und der direkte Austausch von Angesicht zu Angesicht, fehlt, um auch mal wieder die Perspektive wechseln zu können. Das findet so gut wie nicht mehr statt und auch dadurch wird die Spirale, die noch tiefer in Ängste, depressive Verstimmungen usw. führt, sich noch schneller drehen.

Menschen mit psychischen Grunderkrankungen haben es in diesen Zeiten besonders schwer und sind dadurch noch verwundbarer.

Depressive Symptomatik, Ängste können noch verstärkt werden und bringen psychische Notlagen hervor. In diesem Fall ist es sehr sinnvoll, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, damit sich die Spirale nicht noch weiter nach unten dreht. Die durch die Corona-Krise hervorgerufenen existenziellen Bedrohungen, nicht zu wissen, wie und wann es weitergeht, stellen ebenso eine hohe Belastung dar.

Die massiven Einschränkungen machen Angst.

Beziehungs- und Familienkonflikte zeigen sich in Zeiten des engeren Kontaktes viel deutlicher als im normalen Alltag und bringen Menschen an ihre Grenzen. Beziehungen werden auf einmal in Frage gestellt. Verlustängste können sich zeigen. Sinnfragen und Themen können auf einmal auftauchen, die durch die ganzen Ablenkungen nicht aufgetaucht wären. Da wird man auf sich selbst zurückgeworfen und weiß gar nicht so recht, was man damit machen soll oder wie man damit umgehen soll.

All diese Herausforderungen können Angst, ohnmächtig, bis hin zu handlungsunfähig machen. Die psychische Widerstandskraft (Resilienz), die in diesen Zeiten so überlebenswichtig ist, kann gänzlich zusammen mit dem Gefühl, selbst etwas bewirken (Selbstwirksamkeit) zu können, verschwinden.

Das ist ein fataler Teufelskreis. Der Blickwinkel ist nur noch eingeschränkt. An dieser Stelle ist es wichtig, diesen Teufelskreis zu unterbrechen und aktiv an Mechanismen zu arbeiten, die unterstützen, klären, erleichtern und positiv ausrichten und den Blickwinkel wieder weiten.

 

Antworten auf diese Krise

Psychologische Betreuung und Gespräche bewirken emotionale Entlastung

Psychotherapeutische Beratung Heike WittrowskiScheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn Sie psychisch sehr belastet sind und das Gefühl haben, damit alleine nicht mehr klar zu kommen. Das wichtigste ist, zunächst einmal psychisch zu stabilisieren.

Es geht darum, die eigenen Gefühle mit allen verbunden Gedanken/Ängsten/Sorgen etc. auszusprechen und anzuerkennen, was ist. Dazu gehört, genau hinzusehen, zu reflektieren, was sich zeigen möchte und warum es in besonderem Maße auftaucht. Das zu verstehen und anzunehmen ist der erste Schritt. Dadurch gelingt der Zugang zu sich selbst, der durch Ängste, Zweifel, Ohnmachtsgefühle blockiert ist.

Ich erkläre die Mechanismen der Angst/Blockaden und was man tun kann, dieses Gefühl, diesen Zustand selbst zu regulieren. Dadurch kommt das Gefühl, wieder handlungsfähig zu sein. Die Blockade kann sich lösen, und dadurch entsteht die Möglichkeit, sich wieder mit den eigenen Ressourcen zu verbinden, die Dinge klarer und mit Abstand betrachten zu können.

In diesem Zustand ist es besser möglich, sich um seine Selbstfürsorge zu kümmern, wie z. B. Freunde und Familie um Unterstützung bitten, soziale Kontakte über die jetzt möglichen Kanäle pflegen, Spaziergänge an der frischen Luft, gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, sich mit positiven Dingen beschäftigen etc.

Es wird die psychische Situation stabilisiert, es werden gemeinsam Strategien entwickeln, die dazu beitragen, Erleichterung zu erfahren.

Es kann individuell auch darum gehen, die Persönlichkeit weiterzuentwickeln, die Chancen zu ergreifen, die eine Krise hat und dadurch aus dieser Krise gestärkt hervorzugehen und dies nachhaltig. Neue Impulse und das Gefühl selbstwirksam zu sein wirken sich sehr positiv auf das eigene Wohlbefinden und die zukünftige Gestaltung des Lebens aus.

Ihr seelisches Gleichgewicht ist unser gemeinsames Ziel.

Ich begleite und unterstütze Sie gerne. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir.

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